Mit Winterreifen in der kalten Jahreszeit sicher unterwegs    


Auch ohne Schnee sind Sommerreifen im Winter überfordert: Je  kälter es wird, desto schlechter haftet der Reifen. Wenn die Temperatur  unter 7°C sinkt, verhärtet sich die Gummimischung - dadurch kann es z.B.  zu Schwierigkeiten beim Bremsen kommen. Auch die elektronischen Helfer  wie ABS oder ESP funktionieren im Winter mit Sommerreifen nur bedingt.
Tipps zum Thema Winterreifen: Kaufen Sie rechtzeitig! Im Herbst sind die Lager der Händler voll.

Win­ter­rei­fen nut­zen und von hö­he­rer 

Si­cher­heit pro­fi­tie­ren

Das Montieren von Winterreifen ist in der Schweiz nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Nutzung von Winterreifen dient allerdings der Fahrsicherheit und ist daher zu empfehlen.

 Die Pro­fil­tie­fe ist wich­tig

Winterpneus zeichnen sich vor allem durch ihr Profil aus. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern. Experten empfehlen allerdings, Reifen mit mindestens 4 Millimetern Profiltiefe zu verwenden. Die feinen Lamellen auf der Lauffläche ermöglichen bei winterlichen Strassenverhältnissen und bei Schneeglätte bestmögliche Haftung. Das bewirkt eine sehr viel bessere Strassenführung, eine höhere Seitenkraftübertragung und einen wesentlich kürzeren Bremsweg. Sind die Winterreifen infolge intensiven Gebrauchs bereits abgenutzt und das Profil nicht mehr sehr tief, geht das zu Lasten der Lamellierung. Die (vorteilhafte) Wirkung der Winterreifen wird damit erheblich reduziert.

Win­ter­rei­fen zur rich­ti­gen Zeit mon­tie­ren

Der Touring Club Schweiz empfiehlt den Merksatz „von O bis O“ – von Oktober bis Ostern – für die Bestimmung des richtigen Zeitpunkts für Winterreifen. Branchenexperten im Reifenhandel empfehlen bei einer Temperatur von unter 7 Grad den Wechsel zu den Winterreifen. Sommerpneus eignen sich nicht für Schnee und Eis. Abhängig von den Wetterverhältnissen entscheidet jeder Lenker selbst, ab wann und bis wann er seine Winterreifen nutzt.